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Ein Jahr im Zeitraffer

Es ist sehr schnell vergangen, dieses erste Arbeitsjahr. Der Job war tatsächlich eine große Herausforderung, in allen möglichen Bereichen. Es war ein stressiges Jahr, mit wenig Schlaf, wenig Zeit für mich und auch vielen Ärgernissen. Und doch hat es auch Spaß gemacht. Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr gefallen, auch die Arbeit mit den Eltern war schön. Der Erziehermangel hat natürlich auch vor meiner Einrichtung nicht Halt gemacht und daher hatte ich kaum Phasen in denen ich keine Überstunden gesammelt habe. In jedem Fall habe ich viel gelernt in diesem Jahr. 

Und dann kam der März und mein Mann und ich beschlossen, dass es Zeit wäre eine Familie zu gründen. Wir hatten Glück und auch unser Kind hatte es eilig, zu uns zu kommen. Ich wußte es einfach, ich wußte es schon wenige Tage nach Empfängnis. Den ersten Test machte ich sehr früh, so früh, dass mein Mann und ich erst dachten, er sei negativ. Aber war da nicht doch ein Hauch einer Linie? Doch, ein kleiner Schatten, eindeutig! Ich lief die nächsten Tage mit einem Grinsen durch die Gegend und konnte nichts dagegen machen.

Und seit April bin ich nun zuhause, denn arbeiten darf ich jetzt nicht mehr. Mir fehlt eine bestimmte Immunität, weswegen ich nicht mehr mit den 0-3 jährigen arbeiten darf.

Ich kann nach wie vor kaum glauben, dass ich tatsächlich schwanger bin. Dass da in meinem Bauch ein kleiner Mensch wächst. Und dabei bin ich am Freitag schon im 5. Monat.

Ich vermisse das Arbeiten und vorallem vermisse ich die Kinder sehr. Aber ich freue mich auch unbeschreiblich arg auf unser Baby. 

In 3 Wochen habe ich wieder einen Termin zum Ultraschall und wenn das Kleine mitmacht, dann erfahren wir was es wird. Mein Bauchgefühl war von Anfang an ganz klar bei einem Mädchen, doch in den letzten Tagen stellt sich immer mehr ein Jungsgefühl ein. Ich bin sehr gespannt!

17.6.15 09:00


Lang, lang ist's her

Keine Ahnung ob hier überhaupt noch jemand liest.

Hier ist alles grad richtig top. Ich hab nach dem Studium eine tolle Stelle angeboten bekommen, die mich mit Sicherheit unheimlich fordern, mir aber ebensoviel Spaß machen wird.

Ich bin mit dem Schatz mittlerweile verheiratet und finde es natürlich super

Das letzte Jahr war emotional sehr anstengend, ich glaube meine Familie und meine Freunde haben so gut wie nichts ausgelassen was die Akkus natürlich ordentlich strapaziert hat. Aber so ist das Leben nunmal. Und umso mehr freue ich mich jetzt auf 2014, weil das Leben jetzt nach dem Studium irgendwie nochmal ein Stück spannender werden wird. Neue Herausforderungen, neue Freiheiten, neue Erfahrungen und neue Ziele.

Eigentlich hab ich nicht viel zu sagen, nur dass es mir gut geht und ich glücklich bin

 

 

3.1.14 23:34


nein nein nein nein nein !

Ich dreh durch!

Heute Abend habe ich weihnachtlich dekorieren wollen, dabei sind mir einige Nägel hinter die Couch gefallen. Als ich die Couch vorgerückt habe um sie rauszuholen, hat mich fast der Schlag getroffen:

Die gesamte Wand und die Couch sind verschimmelt!

Ich glaub ich dreh echt durch... Kein Wunder dass meine Allergie nicht besser wird...!
Wenn die verfluchten Eigentümer und die verfluchte Hausverwaltung diesmal wieder 3 Monate (!!!) braucht um da in die Gänge zu kommen, dann dreh ich durch.

Und ich bete dass in der Küche (gleiche Aussenwand) nicht auch alles verschimmelt ist hinter den Schränken..

(Ich gehe fest davon aus dass der Schimmelbefall dieses Mali wieder(!) nicht unsere Schuld ist, denn dass ein Problem mit der Aussenfassade besteht ist schon seit längerem bekannt, aber scheinbar war bislang kein Handlungsbedarf.)

Na dann, schöne Weihnachten und happy Birthday...

29.11.12 22:25


unglaublich!

Der Anruf des Vaters, dass es sehr schlecht um die Mutter meiner Freundin steht, kam etwa eine Stunde bevor ich einen Zahnarzttermin gehabt hätte, den ich kurzfristig am Morgen ausgemacht hatte.

Natürlich konnte ich diesen Termin nicht wahrnehmen, ich hätte die Freundin ja schlecht alleine lassen oder mit zum Zahnarzt nehmen können. Also rief ich an und sagte den Termin ab.

Am nächsten Tag wollte ich einen neuen Termin machen, immerhin hatte ich schon das ganze Wochenende über Zahnschmerzen gehabt. Da gab man mir den Arzt persönlich ans Telefon. Ich war sehr irritiert und meinte dass ich ja eigentlich nur einen Termin ausmachen wollte.

Er: Ja, aber gestern hatten sie doch auch schon einen Termin

Ich: Ja ich weiß, aber den musste ich ja leider absagen

Er: Wissen Sie dass ich extra in meiner Mittagspause gekommen bin um sie zu behandeln?

Ich: Das tut mir leid, aber kurz vor dem Termin ist die Mutter einer Freundin gestorben. Sie war bei mir und ich hätte sie ja so schlecht mit zum Zahnarzt nehmen können.

Er: Aber wissen Sie wie ärgerlich es ist wenn man auf seine Mittagspause verzichtet und die Patientin ist dann nicht da?

Ich (schon sehr patzig): Entschuldigen Sie dass die Mutter ausgerechnet so sterben musste dass Sie ihre geliebte Pause verpasst haben, aber darauf hatte ich leider keinen Einfluss.

Er hat dann noch weiter rumgemotzt, woraufhin ich meinte, dass es gestern mit sicherheit was schlimmeres gab als dass er seine beschissene Pause unnötig verpasst hat. Und dass ich mich jetzt gar nicht dumm anmachen lassen muss. Er meinte dass er jetzt keinen Termin mehr für mich hat und ich entgegnete dass ich mir sowieso einen anderen Arzt suchen werde.

Ich war SO sauer. Wie kann der Typ nur sowas bringen?! Ich finds so unglaublich.

 

Letzendlich hatte ich danach noch einen Termin bei einem anderen Zahnarzt. 2 meiner Backenzähne sind vermutlich nicht mehr zu retten. Es wurde gebohrt, Medizin reingemacht und jetzt muss man warten und hoffen. Allerdings hält er es für unwahrscheinlich dass es noch was bringt.

Zur Zeit ist es irgendwie richtig scheiße hier.

 

28.11.12 12:21


26.11.

Vor einem Jahr, am 26.11. mussten wir eine liebe Freundin der Familie gehen lassen. Sie ist an Krebs gestorben.

Gestern verbrachte ich den Tag mit einer Studienfreundin, deren Mutter seit 3,5 Wochen im Krankenhaus lag. Die Diagnose bekamen sie vor 3 Wochen: Krebs im Endstadium.

Vor einer Woche noch sprachen die Ärzte von einer angedachten Chemotherapie. Letzten Donnerstag änderten sie ihre Meinung. Die Mutter sei zu schwach, man würde nicht mehr von Wochen sprechen und die Chemo könnte nichts mehr helfen.

Am Sonntag hatte ihr Zustand sich verschlechtert. Sie war nicht mehr bei Bewusstsein und hatte Atemaussetzer. 

Gestern verbrachte ich den Tag also mit der Studienfreundin. Ich war bei ihr als sie sich entscheiden musste ob sie nochmal zu ihrer Mutter fährt oder nicht. War bei ihr als der Anruf vom Vater kam, das Krankenhaus habe ihn angerufen er solle schnell kommen, es wäre nicht mehr lange..

Ich verbrachte die Zeit bis zum nächsten Anruf mit ihr, saß neben ihr als ihr Vater erneut anrief um ihr mitzuteilen dass ihre Mutter gestorben ist.

Ich blieb bei ihr bis am Abend ihr Freund von der Arbeit kam.

Dieser 26.11. ...

Krebs ist ein verdammtes Arschloch.

 

27.11.12 12:40


wie es war

Morgens aufgewacht und direkt nach dem Kaffee mit dem Trinken angefangen. Ich trank tagsüber Redbull mit Jägermeister, am Abend meist zusätzlich Sangria oder ähnliches.

Ich zitterte morgens bevor ich trank und konnte mich entspannen wenn ich die ersten Schlücke intus hatte. Gleichzeitig saß ich häufig schon vormittags über dem glas Jägermeister, starrte mit leerem Blick in die Ferne und weinte. Weil mir eben schon bewusst war dass es nicht gut ist wenn man morgens schon trinken "muss".

Ich trank den Tag über so, dass ich auf einem leicht bedüddeltem Level blieb. Am Abend dann trank ich so viel, dass ich richtig betrunken war. Ich liebte es und wartete immer sehnsüchtig auf dieses Gefühl wenn die Lippen beginnen taub zu werden. Die Taubheit breitet sich im Körper aus und erleichtert einen.

Ich musste weniger fressen und kotzen wenn ich trank. Und ich konnte Stunden damit verbringen einfach nur dazusitzen und zu starren. Die Zeit ging schneller um. Das war gut. Das war wichtig.

Ich kann nicht mehr mit Sicherheit sagen wann ich warum und wie damit aufgehört habe. Ich glaube es hatte mit 2 Faktoren zu tun. Zum einen spielte sich eine peinliche Situation in einem Café ab, weil ich im betrunkenen Zustand der Meinung war dass ich ja nicht Schuld daran bin dass ich trinke, sondern alle anderen mich dazu bringen. Zum anderen hatte es soweit ich mich erinnere einfach damit zu tun, dass mein dehydrierter, abgemagerter Körper den Alkohol in Verbindung mit einem sehr heißen Sommer schlichtweg nicht mehr tolleriert hat.

Ich spüre sie noch, die Lust mich mit Alkohol zu betäuben. Ich habe seit ich "gesund" bin, nicht einmal mehr Jägermeister-Redbull getrunken.

 

Heute habe ich eine Freundin die ein Alkoholproblem hat. Und entgegen meiner Erwartung, bringt es einem im Umgang mit ihr überhaupt nichts mal auf der anderen Seite gestanden zu haben.

26.10.12 10:46


hello there

Ist noch jemand da draussen?

Nunja, ich bin mittlerweile - sage und schreibe- im 5. Semester angekommen. Ab Montag mache ich ein Praktikum in einer Einrichtung die nicht der üblichen Krippe oder KiGa entspricht und ich bin wirklich sehr gespannt wie das wird und wie es mir gefällt. Grundsätzlich könnte ich mir sowas für meine spätere berufliche Laufbahn nämlich auch vorstellen.Ob ich dafür geeignet bin und wie ich damit klarkomme ist dann aber natürlich noch die andere Frage und ich erhoffe mir durch das dreiwöchige Praktikum einen Einblick zu bekommen.

Im November habe ich ein Erstgespräch bei einer Therapeutin. Ich war nämlich neulich in einer Beratungsstelle wo mir angeraten wurde eine Traumatherapie zu machen. Ich habe etwas Angst und große Hoffnung. Mal sehen wie das wird und ob sie mir helfen kann. Es wird darum gehen den sexuellen Missbrauch zu verarbeiten/bzw zu integrieren und etwas gegen die Zwänge zu unternehmen. Ich bin ein sehr angespannter Mensch und in den letzten Monaten wurde der Drang alles kontrollieren zu müssen um einiges schlimmer.

Ansonsten sind wir fleissig am Hochzeit planen - die Zeit rast ehrlich.

 

 

29.9.12 08:47


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