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Ich bin das was bleibt
wenn der Sturm vergangen ist
Ich bin karges Land
zerstört, verwirbelt und voller Trümmer.
Ich bin das was bleibt
nachdem der Wind gewütet hat
ich bin ein Baum ohne Blätter
ohne Astwerk
und entwurzelt.
Ich bin das was bleibt
wenn die Flut gegangen ist
ich bin zermatschter Boden
bin ein trüber Sumpf
bin ohne sichtbares Leben.
Ich bin das was bleibt
wenn der Sturm vergangen ist
ich bin reines Chaos

Aber wenn der Sturm vorrüber ist
und wenn das Chaos beseitigt ist
dann bin ich bei Null, am Anfang.
Nach dem Aufräumen bin ich neu
neues, unbeschriebenes Land
Fruchtbares Land,
mit viel Platz zum entfalten.

©

 

Wind Wind weht
Trägt hinfort
Das Leid
Vergeht
Schwebt
Auf seinen Böen
Tief
In höhen
Lagen
Wagen wir
Das
Unsagbare
Das Unglaubliche
Des Lebens
Das Geheimnis
Des Wesens
Versuchen
Nicht vergebens
Dem Bösen
Zu entkommen
Haben wir den Kampf gewonnen?
Bekommen
Was wir wollen ?
Oder tuen wir nur
Was wir sollen ?
Wie den Tag
Nicht zur Routine
Werden lassen ?
Wie erreichen
Das die Wunder
Nicht verblassen ?
Wie kann man den Glauben
An Zukunft
Nicht verlieren ?
Wie kann man trotz der Einsamkeit
Im Inneren nicht frieren ?
Wie kann mn sich die Hoffnung
Tief im Herz bewahren ?
Wie den Sinn des Lebens
Nicht ständig hinterfragen ?

Wie ist man in der Welt daheim ?
Wie geht das
Mit dem "glücklich sein" ? 

©

 

Im Dunst des Dagewesenen
In der Erinnerung
was ich einst sah
Leer und kalt jetzt
wo einmal
Etwas war

Wo ist die
Jugend geblieben
warum muss Schwere
überwiegen ?
Der Clan verschwunden
die Leichtigkeit
mit ihm verbunden

Eine Gruppe
damals befreit
von Regeln und der Norm
Was einst so warm
scheint nun verlor'n
im Rauch
des Verbrannten
das Feuer erloschen
der Kreis ist nicht mehr
ist nun gebrochen

Wo ist nun der Traum
der Kinderseelen
muss Realität
das sein was wir wählen?
Keine Reisen mehr
ins weite Land
während man kaum bewegt
in der Einfahrt stand.
Ach was war sie groß
die Nachbarschaft
Wir haben gespielt
geweint und gelacht
Waren beschäftigt
den ganzen Tag
und gingen kaum weiter
als zum nächsten Park.
Die Welt war für uns
und nicht wir für die Welt
Wir hatten den Kopf
und die Beine - kein Geld
Und hattens doch leichter
und waren doch freier
und kamen doch höher
und schneller
und weiter.


Wo ist die Vorstellung
die Fantasie
wo die Welt
die endete nie ?
Wo sind die Geschichten
in unserem Kopf
Wo die Tücher
aus deren Stoff
Prinzessinenschleier
so einfach entstanden
und Märchen in
Realität verwandeln.
Wo sind die Blätter
die nie groß genug
Wo die Freundschaft
ohne Betrug
Wo sind die Stifte
zum Malen bereit
Wo unser Geist
so leicht und befreit
Wo ist der Spaß
wo ist die Lust
Wieso tauschten wir sie
gegen Wut und Frust

Wo ist der Kuchen
aus goldenem Sand
egal was man tat
er war nie verbrannt
Wo sind die Pferde
die wir niemals besaßen
mit denen wir ritten
durch alle Straßen
Und wo sind sie Bäume
zum Klettern darauf
Wann sah man sie nicht mehr ?
Wann hörte das auf ?
Warum fahren wir nicht
Stunden Fahrrad
und verbringen ohne zu merken
damit den Tag ?
Wann wurde die Straßenmalkreide
entsorgt
Warum verschönern wir nicht mehr
den Ort ?
Wo ist der Regenbogen
der uns zum strahlen bringt
Warum staunen wir nicht mehr
wenn die Sonne rot versinkt ?
Und wo sind die Burgen
gebaut aus Decken?
so gut zum Kuscheln
so toll zum Verstecken.
Wo ist der Teddy
zum Trösten geblieben
warum muss er heute
auf dem Dachboden liegen.

Wo ist der Morgen
an dem ich aufstehe
rausgehe
und einfach lebe ?


Die Welt ist nun größer geworden
ich vermisse das kleine
große Wunder
im Morgen .

 ©




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