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2.1.06



Schattenwesen 



Dunkel, rau, kalt und leer

Ich fühle nichts

Doch fürchte mich sehr

vor der Sonne und 

den Schatten die sie wirft

Ich bete "Halt den Mund"

bevor du mich noch mehr verwirrst

Schattenwesen, Finsternis, kommt und geht , wie der Wind der weht. säuselt mich zu, dass mans nicht vergisst, ruft mich, fasst mich, macht Wunden frisch. Ich habe Angst, ihr langt nach mir , ich zitter, hilfe- ich erfrier.

Der Gang auf der Schwelle

Der Sprung in das Glück 

oder ins Dunkel 

Kein Weg führt zurück 

Die Hoffnung fühlen

Noch kann ich es nicht 

Doch vielleichtt wartet sie dort 

in der Finsternis ? 


Schattenwesen, Müdigkeit, zieht mich, zerrt mich, raubt mir die Zeit. Hoffnung auf Licht in der Dunkelheit, ruft mich, fasst mich, macht Narben frisch. Ich habe Angst, ihr langt nach mir. Ich zitter', hilfe- ich erfrier. 


Hoffnung, Werte

Das alles taugt nichts 

Schamloses Lügen

ist dein neues Gesicht

Wenn du zu uns wirst

zum Schattenwesen 

dann endet die Wahrheit hier 

um zu überleben

Schattenwesen, sehe dich, werd zu dir gehen, durch dein Auge sehen, Lügen in mir, Dunkelheit, doch du bist mein Licht, fasst mich, rufst mich, machst Wunden dicht, ich hab keine Angst, ich lang nach mir, Taubheit, Wärme, bin endlich hier.

(c)

5.1.06

Oft genug

Oft genug geweint

Oft genug gelacht 

Dieses "oft genug" 

hat mich zu der gemacht 

die ich nicht sein will

Denn ihre Tränen fallen still 



Ihre Welt 

ist bitterkalt

Es gibt kein Licht

nur Dunkelheit

Sie rast, sie steht

die schwere Zeit 

Ein Leben in

der Einsamkeit

Das Streben 

das sie dann befreit 

Die Demut 

die sie schreien lässt

Klamotten 

von der Wut durchnässt

Sie erntet

was sie sich gesät

Und hoffte

dass sie das mal trägt

Doch liegt sie nun 

in ihrem Sumpf 

in ihrem Blut 

die Klingen stumpf 


(c)

 10.1.06

Sie weint nicht

Je mehr sie sich schminkt

desto mehr sieht man 

falls sie weint



Je mehr sie sich schminkt

desto mehr verläuft dann

falls sie weint 



Je mehr sie sich schminkt 

desto weniger darf sie

weinen



Darum schminkt sie sich 

und schminkt sich

Und sie weint nicht 

Sie weint nicht

Weint nicht 

nie .

(c)

11.1.06

Das Leben ist der Traum 


Und der Tod die Wirklichkeit 


Das Leben nur ne kurze Zeit 


Verglichen mit der Ewigkeit 


Das gibt mir Halt 


Ich träume nur 


Bald ist's soweit 


Und Moll wird Dur 

(c)

19.1.06

Ich habe geweint

heut Nacht 

ich habe geweint. 

Ich hab nicht gelacht

heut Nacht

ich habe geweint. 

Ich darf nicht weinen

hab ich gedacht 

heut Nacht

ich darf nicht weinen. 

Doch ich habe geweint

heut Nacht

ich hab es gemacht.

Ich habe geweint

habe geweint 

geweint.

Ich soll nicht weinen 

hast du gesagt 

ich solle lachen

heut Nacht.

Ich solle lachen 

hast du gesagt 

ich soll nicht weinen.

Ich soll das machen 

hast du gesagt 

ich soll nicht weinen 

Ich hab nicht geweint

heut Nacht

hab gemacht was du sagst.

Danach hab ich geweint 

heut Nacht

dann hab ich geweint. 

Ich darf nichts sagen 

hast du gedroht

ich darf nicht weinen.

Doch ich habe geweint 

heut Nacht

trotz des Verbots. 

Ich habe geweint

heut Nacht 

ich hab geweint.

Doch ich war allein

heut Nacht

und so durfte ich weinen. 

Ich hab nichts gesagt

heut Nacht. 

ich hab nur geweint.

Habe leise geweint 

heut Nacht 

hab sehr leise geweint. 


Ich sage niemandem was 


nachts. 


Denn nachts bin ich allein.

Und ich hab nicht geschrien 

heut Nacht 


ich hab nichts gesagt.


Als du bei mir warst 


heut Nacht 


hab mich nicht beklagt. 


Ich darf nicht weinen 


heut Nacht 


warum darf ich nicht ? 


Du hast doch auch 


nicht das gemacht 


was du mir versprichst. 


Ich hab geweint 


heut Nacht 


als du dann weg warst. 


Ich hab geweint 


heut Nacht 


weil es weh tat. 



(c)

5.2.06

Treppe, Treppe 


immer wieder seh ich sie 


wie du stehst oben 


riesig groß 


und ich unten 


winzig klein 


Treppe, Treppe 


ein leiser Schritt 


wir sind oben 


ich allein. 


Treppe, Treppe 


trag mich nicht 


lass mich fallen 


fallen fallen 


lass mich nicht hoch 


bin ganz allein dort 


ganz allein 


(c)

16.2.06

Ich habe keine Kraft 


Ich hab keinen Sinn 


Ich weiß noch nicht mal 


Wer ich jetzt bin 


Weiß nicht woher 


Und auch nicht wohin 


Ich lache und weine 


Ich kam und ich ging 






Nur was ich fühle, 


Ist was ich weiß 


Alleine bin ich 


Ich zahle den Preis 


Für das was ich tat 


Für die Lügen im Eis 


Für fremdes Keuchen 


Für fremden Schweiß 


Der auf meiner Haut sitzt 


Wie eingebrannt 


und der wenn man ritzt 


Nicht mehr so erkannt 


Werden kann 


Der Mann 


Wird rausgeschnitten 


Mit all dem Schmerz 


Mit all dem Bitten 




Hab mich nicht gewehrt 


Hab nur gehofft 


Und Gott verließ mich 


Dann zum Trotz 


Nun bin ich verzweifelt 


Verloren im Eis 


Vergewaltigt ? Gebrochen ? 


Nein, nur voll mit dem Schweiß 




Die Hoffnung aufgegeben
Keinen Mut weiterzuleben 


Innerlich 


Entzweit 


Und überall 


Nur Einsamkeit.. 

(c)

15.3.06

Da ist ein Kind, 

das so stark scheint

dass es allen Kummer hält

das nie weint 
das nie fällt

das nie schreit 

das nichts quält

das vereint ist

mit der Welt





Schaut nur hin 

was es tut

was es will

wie es tanz 

auf der Glut 

wie es sich

wenn es klettert 

hält so gut 

dass es nicht 

fallen kann



- Alles scheint gut.



Doch schau hin 

in die Augen 

in die tiefen, großen, braunen

die so wachsam sind.

Seht doch hin 



- Sie spinnt.



Hatte Gedanken 

die normal sind 

wie sie fanden.

Doch sie lügt 

Sie spielt falsch 

Sie betrügt 

In ihr knallts 

So viele Bilder 

so viel Leid

das sie sieht und fühlt zugleich.



Warum hält sie sich so sehr

wenn sie klettert? 

Immer mehr ? 



Ihr findet’s gut

Weil ihr euch

Keine Sorgen machen braucht 

Sie hat Mut

Sie passt auf.

Passt alleine auf sich auf. 

Ihr schaut weg 

weil ihr wisst 

dass sie’s kann 

doch seht nicht 

wenn sich ihre Augen trüben 

ihre Hände fester greifen

wie die kleinen Arme prüfen

ob sie fallen kann

Wie die Ängste in ihr reifen

und die Beine sich versteifen 

Seht jetzt hin 

wenn die Augen 
ängstlich blicken 

und nicht glauben 
was sie sehn. 

Wenn Gedanken 

auf ne weite Reise gehn.



Jeder Schritt ist gut bedacht

jede Handlung streng bewacht 

von der Stimme in ihr drin

die ihr sagt

wo die Gefahren sind. 



Überall

tiefer Fall

Muss sich halten, doppelt, dreifach

Will nicht fallen, fallen, fallen

hat sich das Leben beigebracht

ganz allein ,sich ganz allein. 



Und ihr seht, dass sie nicht fällt

doch ihr Alptraum dieser Welt

in der sie nichts und niemand hält

wo sie allein ist

und sie fällt. 

Sie wird gejagt

Nacht für Nacht

sie versagt

wird umgebracht 

Wie sie wieder 

Schritt für Schritt

Diese Leiter hinauf klettern 

und fällt nieder.. 

Ihr kleiner Körper 

wird zerschmettert 

Vom Beton 

so hart .. der Klang

wenn sie auftrifft

dieses Knacken 

folgt ihr mit 

in jeden Tag

Sie lebt mit Angst 

und wird gejagt

auch am Tag

Die Angst vorm Fallen

vor dem Knallen

Jeder Schritt 
ist gut bedacht

Jede Handlung.. 



Sie gibt acht. 


(c)

23.4.06

Mit schwerem Herz

Ist sie erwacht. 

Dunkel 

Umgibt sie

Schwarz 

Doch sie kann sehen 

Sie glaubt es nie

Wenn er dann wieder kommt

Auftaucht

Sie will nicht gehen 

Doch er lässt sie nicht

Sie will’s nicht sehen 

Nicht wieder sein Gesicht 

Will seine Stimme nicht mehr hören 

Nicht heute

Bitte heute nichts zerstören 







Hilf mir Gott 

Ich bitte dich 

Jede Nacht . 

Du hilfst 

Das hab ich mal gedacht 

Viel zu dumm

War ich gewesen 

Dass ich dacht 

Du hilfst mir leben 

Doch in der Nacht

Bin ich allein 

Und bei mir nur

Das miese Schwein

Sie stellt sich schlafend 

Als er kommt

Doch ihm egal 

Er weckt sie prompt 

Nimmt sie mit

Manchmal ins Bad 

Manchmal ins Zimmer 

Wie er mag 



Was genau danach geschah 

Sie weiß es nicht

Es ist nicht wahr 

Sie war nie da 

Sie lag im Bett

Bei sich 

Wohl behütet

Unbefleckt 

Verdeckt

...ungeweckt 



  (c)

24.5.06

durchhalten

Wann wird das Leiden 

Früchte tragen ?

Wann macht alles einen Sinn ?

Wann weiß ich endlich 

Wer ich nun bin ?

Wann wird aus Hoffnung

Die Realität ?

Und woher weiß man 

Es ist nicht zu spät ?

Wann schläft man ein 

Und glaubt an morgen ? 

Wann hört man auf

Sich selbst zu ermorden ?

Wann wacht man auf 

Mit gutem Gefühl ? 

Wann fragt man sich nicht

Was die Waage sagt- wievie ?

Wann sind sie still

Diese Stimmen im Kopf ?

Wie lang wird das dauern 

Wie lange noch ?

Wie lang muss man fühlen

Die Schmerzen am Leib ?

Wie lang braucht die Wunde

Bis sie verheilt ?

Wann sieht man den Sinn

Für den man lebt ? 


Wann fühlt man den Grund 

Für den man aufsteht ? 


(c)

 




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