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Nebel .
Überall.
Vor mir
hinter mir
und um mich herum.

Unter meinem Schirm
Bleibe ich im ganz stumm.
Bin im Hier und Jetzt gefangen
So schirmt mein Schirm jegliche Verlangen.

Und ich halte ihn fest
Mit tauber Hand,
mit eisernem Bangen.
und wohin ich auch blicke
seh ich nur die Nebelwand.

die Welt ist grau, ist kalt ist leer
ich sehe mich laufen
doch weiß nicht woher
ich renne fort, wovor weiss ich nicht
renn dem Regen entgegen
im ewigen Nebel … das Leben

--------------

Heute ist einer dieser Abende,
wach liege ich im Bett.
Unfähig mich zu bewegen.
Ich habe gekämpft… gegessen…
und nun nach all dem Streben,
will ich weg, will nicht mehr leben.
erneut besessen von dem Teufel des Hungerns…?
laut war seine Stimme früher
als er das Essen verbot.
hören konnt ich sie noch immer,
er hat mir ständig gedroht.
doch noch lauter hörte ich die Stimme aus meinem Herzens,
die sagte ich könnte leben, trotz all den Schmerzen.
Jetzt schreit er wieder, sagt Essen ist schlecht
Ich höre die Worte und geben ihm recht…
Mein Herz verstummt…
Doch was jetzt?
Was ist zu tun?
Bin mir im klaren
Er lässt mich niemals ruhn…
Er machte mich krank,
ich fühlte mich taub, kraftlos…
doch machte er mich mehr als schlank
und ich bin machtlos,
denn ich empfinde noch immer Dank…
Ich fühl mich so schlecht…
Doch kann ich nicht schrein
Verspricht er wird mich wieder aufbauen
Ich werde dünner sein…


Er bittet um mein Vertrauen
…und ich lasse ihn ein…

------------------


Wenn die Sonne untergeht,
Wenn Ruhe einkehrt
Wenn jeder schläft
Dann liegt sie wach.
Sie ist schon größer geworden, älter…
Aber dann, wenn die Sonne am Horizont verschwindet
Wenn alles dunkel ist,
Und nur noch das Licht der Straße

blass durch das Fenster scheint

und ihr Zimmer leicht erhellt,
Die Dinge in graue Schatten hüllt
Dann kommen die Bilder, die Träume
Und sie wird wieder ein kleines Mädchen

Ein Mädchen dass nicht weiß was es denken soll
Das nicht versteht was mit ihm passiert
Das zwar spürt, dass etwas nicht stimmt
Aber nicht glauben kann, dass es falsch ist
was mit ihr geschieht
Warum ?
Weil sie vertraut
Weil sie an das Gute glaubt
Weil sie es nicht anders gewohnt ist
- noch nicht

Unfähig zwischen Gut und Böse zu unterscheiden
Unfähig ihre Schuld anzuzweifeln
Unfähig etwas zu tun
- Weil sie vertraut.
Weil sie auf das Gute baut

Und so lässt sie es über sich ergehen,
Mehrmals
Sie flieht nicht
Äußerlich
Bleibt sie stehen

Doch innerlich
Erstickt sie fast
Immer das Gefühl von Schmutz
Sie wäscht sich,
Versucht vergeblich diesen Dreck von sich zu bekommen
Häufig.
Doch
es hilft nicht
Die Unreinheit bleibt
- Innerlich

Wenn dieses fast erwachsene Mädchen
Abends wach liegt
Wenn sie wieder Kind wird
Und sich zusammenrollt
In die Ecke gedrückt,
Verkrochen unter der Bettdecke
Versteckt
Mit weit aufgerissenen Augen.
Dann verfolgt sie jeden Schatten,
Spürt wieder seine Hände,
Hört seine Stimme
Sieht in sein Gesicht..
Sie fühlt wie früher,
Spürt etwas, das sie nicht verstehen kann
Noch immer nicht.
Und ihre Tränen beginnen
Ihren Augen zu entrinnen
Diese Tränen, die sie nicht will
Weil sie nicht nach Salz schmecken
Es ist kein Teil von ihr,
Der jetzt in der Ecke liegt und weint
Der Teil ist tot
Ist längst gestorben,
Vor vielen Jahren.
Sie kann diese Person nicht annehmen,
Sie begreift es nicht, noch immer nicht
Es ist ein anderes Mädchen
Wenn sie darüber spricht
Das ist sie nicht
Es ist nicht ihr passiert,
So denkt sie
Bis sie es wieder spürt
Bis sie wieder schmerzhaft feststellen muss
Dass sie es nicht von sich reden kann
Dass es nicht weggeht wenn sie denkt
Dass sie es nicht war.
Und dennoch denkt sie
Weiterhin

„Ich bin kein solches Opfer“

-----------

Halte mich fest
Stoppe den Wahn
Bitte nimm mich mit
Zieh mich auf deine Bahn

Ich habe so Angst
Alleine zu sein
Halt meine Hand
Sonst bin ich allein

Versteh mich nicht falsch
Ich kann dich nicht sehn
Doch will bei dir sein
Kann es selbst nicht verstehn

Nimm mich in deinen Arm
Bin der Verzweiflung so nah
Entreiss mich dem Bann
Ich wünscht’ du wärst da

Ich habe so Angst
Alleine zu sein
Halte mich fest
Sonst bin ich allein

Ich möchte dich spüren
Ganz nahe dir sein
Du willst das auch
Und doch bin ich allein

Ich weiss nicht den Grund
Doch stoß ich dich weg
Wenn ich mir deine Nähe so wünsche
Weil du mich eh verlässt

Ich habe so Angst
Nicht mehr bei dir zu sein
Hab auch Angst vor dir
Und so bin ich allein

Nimm mich in deinen Arm
So feste du kannst
Ich weiß es ist schwer
Denn ich hab mich verschanzt

Ich versteh nicht den Grund
Ich will dich doch sehn
Will dich fühlen
Ein Stück mit dir gehen

Ich habe so Angst
Dass du mich verlässt
Weil ich dich so brauche
Bitte halt mich ganz fest

Oh bitte komm her
Ich werde verrückt
Rufen kann ich dich nicht
Hab ich’s versucht ist’s immer missglückt

Doch ich flehe dich an
Mit stummem Schrei
Bitte halte mich warm
Bitte mache mich frei

Ich habe so Angst
alleine zu sein
komm halt mich schnell fest
sonst bin ich ganz allein.

---------

 

 

Verückt vor Angst
Liegt sie im Bett
Angst, die nicht real ist
Weil ihre Gedanken nicht real sind.
Diese Gedanken die sie quälen
Nacht für Nacht
Eine Zeit lang war es ihr gelungen.
Es war verschwunden,
war nie passiert
doch dann..
ein Traum lässt die Bilder wieder farbig werden
ein Traum und sie spürt wieder seinen Atem
ein Traum und sie fühlt wieder diese Angst.
Sie wird verletzt
Nacht für Nacht
Obwohl sie allein in ihrem Zimmer ist.
Obwohl sie dachte, sie vergisst…

 

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